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Aktuelles

Einen guten Start ins neue Jahr

Ein neues Jahr heißt neue Ideen, neue Hoffnung, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berufsorientierungszentrums wünschen, Euch/Ihnen und Euren/Ihren Familien einen guten Start in das neue Jahr.

 

 

Was tun, wenn gar nichts mehr Spaß macht – und kein berufliches Ziel in Sicht ist?                                                                    

Nina (16) hat schon lange keine Lust mehr auf Schule. Sie geht eher selten hin und bleibt stattdessen lieber länger im Bett. Oder verbringt ihre Zeit im Park. Auch die Gespräche mit der Lehrerin und der Schulsozialarbeiterin konnten sie nicht dazu motivieren, wieder regelmäßig am Unterricht teil zu nehmen. Bei den Gesprächen wurde allerdings klar, dass Nina im Grunde gar nicht weiß, was sie konkret mit sich und ihrem Leben anfangen soll. Andere aus ihrer Klasse haben schon ganz genaue Pläne und Ideen, wie es weiter gehen soll. Nina dagegen hängt durch, hat auch niemanden unter den Gleichaltrigen, mit denen sie sich so gut versteht, um die Probleme gemeinsam zu besprechen.

Schulsozialarbeiterin Susanne Albers macht Nina deshalb den Vorschlag, sich bei einer Beratungsstelle anzumelden, bei der sie ihre Fähigkeiten ausprobieren und im geschützten Rahmen auch ihre Probleme besprechen kann. Eine Idee, mit der Nina etwas anfangen kann. Susanne Albers stellt daraufhin den Kontakt zu Lisa Wottke her, die im Programm „Jugend Stärken im Quartier“ mitarbeitet.

Damit Nina von der Interessenswerkstatt ein eigenes Bild bekommt, vereinbart Lisa Wottke mit Nina und der Schulsozialarbeiterin einen Termin vor Ort.

Beim ersten gemeinsamen Treffen berichtet Nina von ihren Schwierigkeiten in der Schule. Sie beschreibt, dass sie schon einiges unternommen hat, um einen geeigneten Beruf für sich zu finden. So hat sie verschiedene Praktika im Büro absolviert – und dabei erkannt, dass es ihr nicht gefällt, die ganze Zeit am Schreibtisch zu verbringen.

Nach dem Beratungsgespräch vereinbart Lisa Wottke mit Nina eine sechswöchige Teilnahme an der Interessenswerkstatt, in der Nina sich an verschiedenen Werkstoffen ausprobieren kann. Eine weitere Hürde – die Schulpflicht – kann Nina mit Hilfe von Susanne Albers nehmen: Die Schulsozialarbeiterin erreicht nach Rücksprache mit der Schulleitung, dass Nina bis zu den Sommerferien freigestellt wird, da sie das Klassenziel ohnehin nicht mehr erreichen kann. Ihr Engagement in der Interessenswerkstatt ist eine sinnvolle Alternative für diesen Zeitraum.

Zusammen mit Lisa Wottke überlegt Nina zunächst, mit welchem Material sie ihren Einstieg in die Werkstatt wagen will. Ihre Entscheidung fällt auf den Holzbereich. Mit Unterstützung des Werkanleiters, der ihr zunächst den Umgang mit dem Werkzeug erklärt, ist Nina schnell in der Lage, erste eigene Stücke anzufertigen. Ein Bilderrahmen, Palettenmöbel für ihr Zimmer – Nina erkennt schnell die vielfältigen Möglichkeiten, die sich hier bieten. Und stellt zudem fest: Die Kenntnisse aus dem Matheunterricht – gerade bei der Anfertigung von Zeichnungen - kann sie hier gut gebrauchen.

Viermal wöchentlich besucht Nina die Interessenswerkstatt, zudem nimmt sie zweimal wöchentlich  nach den Werkstattzeiten 90 Minuten Zusatzunterricht über die Beratungs- und Clearingstelle.

Nach Ablauf der sechs Wochen setzen sich Nina und Lisa Wottke ein weiteres Mal gemeinsam an einen Tisch, um zu überlegen, wie es für Nina nun weitergehen kann. Mit der Rückmeldung von Lisa Wottke, welche Fähigkeiten Nina während der Werkstattarbeit gezeigt hat, kann sich die junge Frau für ihre Zukunft eine Ausbildung als Tischlerin oder Malerin vorstellen. Lisa Wottke unterstützt Nina beim Kontakt zur Arbeitsagentur, die der Jugendlichen die Teilnahme an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme vorschlägt.  Ein Weg, den Nina sich inzwischen gut vorstellen kann, weiter zu gehen.

 

Wollen Sie mehr über das Angebot "Jugend Stärken im Quartier erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt auf zu:

Lisa Wottke            

Van-Delden-Straße 32  48683 Ahaus
Fürstenkämpe 37  48683 Ahaus
Tel.: 02561/699-405
E-Mail: lisa.wottke@bbs-ahaus.de

 

oder klicken Sie hier.

 

Weihnachtsstimmung im BOZ [25.11.2016]

Als die Türen zum BOZ-Weihnachtsmarkt am 20.11.2016 geöffnet wurden, war ein Staunen der Besucher zu hören. Die BOZ-Mitarbeiter/innen hatten sich dieses Jahr wieder übertroffen: Das Foyer war mit selbstgemachten Gestecken dekoriert, eine große Kuchenauswahl stand bereit und auch die Stände versprachen das ein oder andere Geschenk.

Auch im Innenhof setzte sich der gewonnene Eindruck fort: Hier waren drei Weihnachtshütten aufgebaut, in denen Dekorationsartikel aus Holz und Metall wie auch Reibeplätzchen, Würstchen und Schichtfleisch aus dem Dutch-Oven angeboten wurden. Ein weiteres Highlight war etwas versteckt: der Treffpunkt international. Junge Flüchtlinge zauberten in der Küche unterschiedliche internationale Speisen.

Am Ende des Tages war allen beteiligten BOZ-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen klar, es war anstrengend aber ein rundum gelungener Tag mit vielen guten Eindrücken, tollen Gesprächen und viel Lob.