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Netzwerk Ampel

Gesellschaftliche Herausforderungen

Die Zukunft der gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Entwicklung ist von starken Veränderungsprozessen geprägt, die neue komplexe, plurale und globale Kontexte herstellen. Diese Prozesse vollziehen sich in allen gesellschaftlichen Teilbereichen bis hin zum einzelnen Menschen und schaffen eine zunehmende individuelle Verantwortung, die eine aktive und gestaltende Teilhabe am gesellschaftlichen Prozess notwendig macht.

Eine an diese Herausforderungen angepasste Lern- und Bildungskultur ist die Basis für die Entwicklung von Potenzialen Einzelner und Organisationen und gleichzeitig die Chance, den zukünftigen Bedingungen adäquat begegnen zu können. Die 'Haltbarkeit' erworbenen Wissens wird immer kürzer. Wer heute ausgebildet ist, hat dennoch nicht ausgelernt. Diese Situation macht es notwenig, gerade Vorort, neue Formen und neue Strukturen des Lernens zu schaffen.

Das Netzwerk AMPEL nimmt diese Herausforderungen an und entwickelt folgende Visionen.

Vision "Lebenslanges Lernen"

"Lebenslanges Lernen" bedeutet, Lernen und Bildung eigenverantwortlich zu arrangieren. Lernen erhält den Stellenwert eines dauerhaften Bestandteiles innerhalb individueller Biografien. Insofern wird Lernen von den bisher üblichen Lebensphasen und Lernformen losgelöst stattfinden und zu einem neuen Bildungsbedarf führen. Für Organisationen und Individuen bedeutet dies, Lernprozesse in der Region aktiv wahrzunehmen, zu initiieren und zu gestalten.

Vision "Netzwerk"

Um diesen neu entstandenen Bildungsbedarf angemessen decken zu können, wird es nicht genügen, die traditionellen Wege klassischer Bildungsarbeit zu beschreiten. Nur vernetzte Organisationen werden zukünftig in der Lage sein, dem zunehmend individualisierten Bedarf entsprechen zu können.

Die Vielschichtigkeit von Bedarfen macht Kooperationen über die einzelnen Organisationen hinaus nötig. Es gilt Netzwerke zu entwickeln, die dauerhafte Bildungskooperationen zwischen möglichst zahlreichen und unterschiedlichen Organisationen und auch Individuen ermöglichen.

Die Struktur von Netzwerken bietet die Chance, den Bedarf im Rahmen "Lebenslangen Lernens" mit der entsprechenden Vielfalt hinsichtlich Zielgruppen, Lernformen und Inhalten in stimmige Bildungskonzepte für den Kreis Borken zu übertragen.

Selbstverständnis

Als Ergebnis der Leitbildentwicklung im Kreis Borken beziehen sich die Aktivitäten des Netzwerkes AMPEL auf die Förderung des "Lebenslangen Lernens" im Kreis Borken. Ausgangspunkte der definierten Entwicklungsaufgaben sind die regionalspezifische Situation und die gemeinsam im Netzwerk festzulegenden Entwicklungsvisionen für den Kreis Borken. Ziel des Netzwerkes AMPEL ist es, die im Kreis Borken agierenden Kräfte und Ressourcen wirkungsvoller als bisher zu vernetzen, gemeinsam innovative Impulse zu setzen und auf die spezifischen Belange der Region Kreis Borken bezogene Entwicklungsprozesse zur Förderung des "Lebenslangen Lernens" zu initiieren und kooperativ zu gestalten.

Besonderes Merkmal des regionalen Selbstverständnisses ist die gemeinsame Grenze mit den Niederlanden. Der Kreis Borken versteht sich deshalb als eine Modellregion, die sich von einer Grenz- zu einer Brückenregion entwickelt.

Das Netzwerk AMPEL will perspektivisch alle, für die Förderung des "Lebenslangen Lernens" relevanten regionalen Partner, in das Netzwerk einbeziehen.

Dafür wird eine regionale Marketingstrategie zum Thema "Lebenslanges Lernen" entwickelt, die zwischen den Lerninteressen der einzelnen Menschen, Organisationen und Unternehmen einerseits und dem "zukunftsweisenden" allgemeinen Bedarf der Region Kreis Borken kommunikativ vermittelt.

"A M P E L" steht für "Arbeitsmarktpolitische Entwicklung" und "Lebenslanges Lernen".

www.netzwerk-ampel.de

 

 

Harald Kahlenberg
Projektleiter

Telefon: 0 25 61/ 6 99 - 5 72
Email:



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