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Frauenförderung

„Frauenförderung ist ein Zukunftsthema – auch wenn wir uns in der BBS seit 1989 in diesem Bereich engagieren. Es gab damals einen Berufsrückkehrerinnenkurs, jedoch noch keine Weiterbildungsangebote für Frauen. Dieser Kurs war für uns Anlass, 1990 EU-Projekte speziell für Frauen zu beantragen. Schon damals hat die BBS zukunftsorientierte Pionierarbeit geleistet. Seitdem übernehmen wir auch mit unserer hauseigenen Kindertagesstätte, die es Familien erleichtert, an unseren Angeboten teilzunehmen, eine Vorreiterrolle für andere Unternehmen in der Region.

  
Claudia Klinker, BBS-Marktkoordinatorin

Heute gehört Frauenförderung zu unseren wichtigsten Arbeitsschwerpunkten. Die BBS unterstützt Frauen in unterschiedlichen Projekten, beispielsweise stärken wir die Berufswahlkompetenz junger Frauen in Workshops und versuchen, sie für gewerblich-technische Berufe zu gewinnen.

Auch in Zukunft wird Frauenförderung ein zentrales Thema bleiben: Wir werden neue Ansätze entwickeln, die Frauen helfen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Das wird auch den Unternehmen in der Region zugute kommen, denn sie brauchen nicht zuletzt aufgrund des steigenden Fachkräftemangels die Kompetenzen, die Frauen in ein Unternehmen einbringen können.“



Jugendliche

„Bereits zu ihrer Gründungszeit war es ein Hauptanliegen der BBS, jungen Menschen durch Bildung Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Damals waren das ausschließlich Jugendliche in ganz normaler betrieblicher Ausbildung.

Später haben wir mit dem Berufsorientierungszentrum (BOZ) innerhalb weniger Jahre eine Anlaufstelle für Jugendliche mit Problemen im Übergang von der Schule in den Beruf aufgebaut. Damals hat noch kaum jemand im Kreis Borken ernsthaft über Jugendberufshilfe gesprochen, wenn Jugendliche mit Defiziten im schulischen und/oder im sozialen Bereich der gezielten Hilfe bedurften.

  


Klaus Dittmar, Leiter Berufsorientierungszentrum, Geschäftsbereichsleiter Arbeitsmarktförderung

Heute hat unsere Gesellschaft den Zusammenhang zwischen der frühen Heranbildung sozialer Kompetenzen und einer erfolgreichen beruflichen Zukunft erkannt. Die Bildung und auch die berufliche Ausbildung junger Menschen zählt zu den wichtigsten politischen Anliegen nicht nur in unserer Region.

Im BOZ werden Jugendliche mit zum Teil sehr massiven Problemen in unterschiedlichen Projekten gefördert. Sie können hier oft ganz grundlegend, erste berufliche Orientierung erfahren oder in einer Berufsvorbereitungsmaßnahme all die Dinge lernen, die zur Arbeitsaufnahme oder zum Start in eine Berufsausbildung nötig sind. Unter anderem kann man dabei auch einen Hauptschulabschluss nachholen. Weiter ist es unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich eine Berufsausbildung im BOZ zu absolvieren.

Um diese Arbeit zielgerichtet und erfolgreich durchführen zu können wird die BBS auch in Zukunft ihr Können, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen.

Aber nicht nur die benachteiligten Jugendlichen brauchen in Zukunft weitere Unterstützung auf dem Weg in eine berufliche und damit immer auch eine soziale Integration. Wir können beruflich orientieren, die berufliche Vorbereitung unterstützen und die Ausbildung und das Lernen begleiten um möglichst alle jungen Menschen zu einem selbstverantwortlichen Leben zu führen.“




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